Wir haben das versucht, was möglich war // 2.Mai

Mit dem Konzept, die Rechten Hooligans erst garnicht aus dem Bahnhof heraus zulassen, sammelten sich der antifaschistische Gegenprotest rund um das Bahnhofsgebäude in mehreren Kundgebungen. Bereits gegen 11:30 Uhr wurden im Bahnhof Journalist*innen von einer Gruppe Neo-Nazis (aus dem Raum Weimarer Land) angegriffen. Selbige Gruppe war auch an einem späteren Angriff im Bahnhofstunnel aus einer Straßenbahn heraus beteiligt. Alles unter den Augend der Polizei, doch blieben diese Vorfälle konsequenzenlos.

Trotz kleinerer und größerer Blockadeversuche im Bereich der Bahnhofstraße wurden die Nazis über den Vorhof/Parkplatz der am Bahnhof befindlichen Bundepolizei an den Kundgebungen und Blockaden vorbei geleitet FOTO. Fast ungestört wurden die Hooligans auch an der Erfurter Synagoge vorbei zum Domplatz geführt, an dem sie sich in einer eingezäunten Kundgebung sammelten. Die Aufzugsstrecke der Neo-Nazis war großteils abgegittert und die massive Polizeipräsenz ließ auch keine Option zu, auf die Strecke zu kommen. Erst am späteren Nachmittag startete die kleine ereignislose Runde der rechten Hools hinter dem Erfurter Dom. Und über selbigen Weg, wie sie gekommen sind, wurden sie abschließend wieder zum Bahnhof geführt.

Besonderen Dank gilt euch, gilt den Menschen, die die letzten Tage gegen Nazis und rechte Hooligans auf den Straßen unterwegs waren. Er gilt denen, die sich bewusst gegen die Anweisungen der Polizei widersetz und couragiert gehandelt haben, auch wenn es hin und wieder gefährlich war.

Eine internsivere Auswertung folgt die Tage